Denis Riva
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Denis Riva
Ein Blick, der den Horizont absucht: dazwischen liegt eine grenzenlose Weite voll von kleinsten Details, die sie wie leer erscheinen lassen. Denis Riva sammelt all die Eindrücke, die mit den unsichtbaren Fingern des Universums auf die Erde geschrieben wurden und verleiht ihnen mit Hilfe seiner Augen und der warmen und unbezwingbaren Farben seines Herzens einen besonderen Wert.
Er malt, weil er an die Welt glaubt und an den Respekt, den die Natur uns lehrt; er beobachtet und sieht, ohne den räuberischen Instinkt zu verleugnen; er fällt klare Urteile, indem er sich in demselben Verfahren versteckt, das Nebel erzeugt: Er spricht eine vielfältige Sprache, seine expressive Art könnte mit der eines Verwandlungskünstlers verglichen werden. Seine Ausstellungen bestehen aus selbstständigen Details, die sich aber in einem erzählerischen Gesamtwerk zusammenfügen lassen, das den Zyklen des Mondes und der Gezeiten folgt.
Wie die spitzbübischen, legendären Persönlichkeiten der Po-Ebene findet Denis Riva Freude daran, eine breitgefächerte, künstlerische Produktion ins Leben zu rufen, um Anhaltspunkte zu schaffen, um diese unmittelbar darauf wieder zu zerstören. Das Prinzip des ewigen Neuanfangs ist sowohl Seele als auch Kern seiner Poetik, er glaubt an ein "niemals zu Ende kommen, jeden Tag wieder von neuem beginnen", was dann von unseren Kindern weitergeführt wird, und weiter von deren Kindern, immer weiter... Das sind die philologischen Wurzeln der unvollendeten Werke des Künstlers, denen er das Gewicht einer Rede mit ungewissem Ausgang verleiht, die nur aus purem Gefallen vervollständigt werden kann, da keine logischen Anknüpfungspunkte gelassen wurden ...
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Denis Riva lebt in Einklang mit der Erde und kann ihr zuhören, er versteht ihre Bedürfnisse und redet an ihrer Stelle: eine Geste, die mit der Pflanzung eines neuen Baumes verglichen werden könnte - dort, wo der Wald zu verwinden droht. Jede seiner Arbeiten ist das. Es ist schwierig, ihn durch seine Arbeiten zu definieren: Es ist, als sei die Welt für ihn ein niemals enden wollendes Heft voller unvermeidlicher Unterrichtsstunden, die der Welt erklärt werden müssen.
Denis Riva wird bei seiner Mission von dem eigenen Bedürfnis der Expressivität geleitet, indem er mit den Abfällen der Welt spielt, die in seinen Händen wieder lebendig werden, nicht als klassische und beispielhafte Readymades, sondern eher als würde es sich um antike Elemente handeln, die wegen ihrer Faszination wieder in einem Haus Platz finden und in die Tradition übergehen.
Die Kunst von Riva ist eine vielfältige Kunst, die sich Bild für Bild verwirklicht und an die Natur des Menschen und seine Evolutionsstruktur erinnert: mit zunehmendem Alter bleibt er stets derselbe, auch wenn sein Geschmack, seine Wünsche und sein Aussehen andere Formen annehmen. So hat sich Riva dazu entschieden, die Welt zu erzählen, wie sie wirklich ist oder wenigstens zum Teil sein sollte.
VIVIANA SIVIERO
aus Espoarte - Juli – Juillet 2009 |
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Rosarote Ostern – Der Palio von Cento 2012 |
4. und 5. Juni 2012 Der Palio von Cento wird am Pfingsttag ausgetragen, im Andenken an den abgewehrten Angriff auf die Burg am 8. Juni (Vortag von Pfingsten) 1443, nachdem diese von der mailändischen Armee der Visconti unter der Führung von Luigi dal Verme belagert wurde.
Der Legende nach war es das wundersame Einschreiten des heiligen Erzengels Michael, das den Bürgern von Cento Mut und Stärke verliehen hat, die zermürbt von harten Kämpfen die Jungfrau Maria um Hilfe angefleht hatten.
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